Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Lehrerfortbildungen

XXVIII. Ethiklehrertag am 17.3.2016 in Halle

"Perspektivenwechsel im Ethikunterricht - warum? und wie?"

Das Seminar für Philosophie an der MLU Halle-Wittenberg, das Institut für Philosophie an der OvGU Magdeburg und das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA) laden interessierte Lehrerinnen und Lehrer, Studierende, Referendarinnen und Referendare und Universitätsangehörige schon jetzt herzlich zum XXVIII. Ethiklehrertag ein.

Die Tages-Veranstaltung bietet im Jahr 2016 Vorträge und Workshops zum Thema "Perspektivenwechsel im Ethikunterricht - warum? und wie?" an:

Warum sollten Lernerinnen und Lerner im Ethikunterricht lernen, die Perspektive zu wechseln? Was genau geschieht dabei? Wie lässt sich, was da geschieht, von der Konzeption, den Inhalten und den Zielen des Fachs her begründen? Und was genau wäre erreicht, wenn den Lernerinnen und Lernern Perspektivenwechsel gelängen? Nicht nur solche grundsätzlicheren Anfragen an das meist positiv konnotierte, aber seltener genauer untersuchte Konzept des Perspektivenwechsels wird der XXVIII. Ethiklehrertag zum Thema machen. Wie immer wird es auch darum gehen, konkrete methodische und mediale Möglichkeiten kennenzulernen und zu diskutieren, mit denen Perspektivenwechsel unterstützt, herausgefordert, gelenkt oder eröffnet werden können.

Veranstaltungsort:
Heidecampus, Von-Seckendorff-Platz 1, 06120 Halle (Saale)

Beginn voraussichtlich ca. 8.45 Uhr, Ende: ca. 16 Uhr.

Die Anmeldung erfolgt für Lehrkräfte über das eltis-Portal unter der Veranstaltungs-Nr.: 15L130001 (bis 12.02.2016)

https://www.eltis-online.de   

Studierende und auswärtige Teilnehmer richten ihre informelle Anmeldung bis 12.02.2016 direkt an: Dr. Arne Moritz

Das Veranstaltungs-Programm können Sie auf dem jeweils aktuellen Stand an dieser Stelle herunterladen:

XXVIII. Ethiklehrertag, Halle (2016) Programm, Stand 20.11.2015
Ethiklehrertag 2016 Programm 26022016.pdf (768,5 KB)  vom 03.03.2016

XXVII. Ethiklehrertag am 20.3.2015 in Magdeburg

Konflikte - Aktuelle Themen und Fragen der Angewandten Ethik

Die Institute für Philosophie in Magdeburg und Halle laden interessierte Studierende, Referendare und Lehrende recht herzlich am 20. März 2015 zum XXVII. Ethiklehrertag nach Magdeburg ein. Auf dem Fachtag werden diesmal Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen und Fragen der Angewandten Ethik angeboten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den gemeinsamen Austausch!

Für weitere Informationen wenden Sie sich an:

Die Einladung mit dem Veranstaltungsprogramm und einem Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.
Programm ELT 2015 in Magdeburg.pdf (277,4 KB)  vom 28.01.2015

Lehrerfortbildung: Menschenrechtsbildung im Ethikunterricht

Die Fortbildung, die am Samstag 18.10.2014 von 9.30-16.00 Uhr im Seminar für Philosophie stattfindet, soll das Gespräch über drei Aspekte des Themas Menschenrechtsbildung im Ethikunterricht ermöglichen:

1. (neuere) philosophische Konzepte der Menschenrechte und ihre Begründung

2. die Frage, worum es einer Menschenrechtsbildung eigentlich von ihren Zielen her gehen sollte

3. vorliegende Unterrichtsmaterialien zum Thema Menschenrechte, die in ihren Potenzialen, aber auch in ihren Einschränkungen analysiert werden sollen.

Lehrkräfte melden sich bitte auf dem üblichen Weg über eltis an. Studierende richten ihre informelle Anmeldung direkt an: Dr. Arne Moritz

weitere Informationen
ankündigung_menschenrechtsbildungLBS.PDF (7 KB)  vom 06.08.2014

XXVI. Ethiklehrertag

Gerechtigkeit - neue philosophische Ansätze, Didaktiken und Methoden

Der XXVI. Ethiklehrertag wird veranstaltet von Seminar für Philosophie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Institut für Philosophie, Otto von Guericke-Universität Magdeburg mit freundlicher Unterstützung durch das Zentrum für Lehrerbildung (ZLB), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Er findet statt am Freitag 28.3.2014, 8.00-16 Uhr
Heidecampus, Von-Seckendorff-Platz 1, 06120 Halle (Saale)

Der Ethiklehrertag ist als Lehrerfortbildungsveranstaltung „weiterer Träger“ anerkannt durch das LISA unter der WT-Nr. 2014-400-09

Programmübersicht:
Vorträge und Workshops von Michael Wittschier (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Engelskirchen, Engelbert-von-Berg Gymnasium Wipperfürth, Universität zu Köln) und Julian Culp (Goethe Universität Frankfurt a.M.), sowie weitere Workshops zur Thematik (mit Falk Bornmüller, Stephan Knauss, Arne Moritz, Danae Simmermacher) und zur zweiten Ausbildungsphase (Referendariat) für Mentoren und Mentorinnen bzw. Studierende (mit Johannes Key, Peter Kurtz)

Das ausführliche Programm mit Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden.

Lehrerinnen und Lehrer sowie Studierende sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. (Anmeldeschluss 15.3.2014)

Programm, Wegbeschreibung und organisatorische Infomationen als .pdf
Ethiklehrertag 2014_Finale_14032014.pdf (947,1 KB)  vom 21.03.2014

Möglichkeiten des Ethikunterrichts in Sachsen-Anhalt

XXV. Ethiklehrertag

veranstaltet vom Institut für Philosophie, Otto von Guericke-Universität Magdeburg

und vom Seminar für Philosophie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

sowie unterstützt von der Koordinierungsstelle Lehrerbildung/Lehramt der OvGU

21. März 2013 10-16.30 Uhr

an der Otto von Guericke-Universität Magdeburg

Das Fach Ethik muss sich in allen schulischen Kontexten besonderen Herausforderungen stellen: Da ist zum einen die umfassende Vielfalt an ethisch bzw. moralisch relevanten und oftmals auch akut brisanten Frage- und Problemstellungen – diese sind eng mit dem alltäglichen Leben verbunden und müssen gerade deshalb angemessen reflektiert werden. Und zum anderen gibt es mitunter schwierige Rahmenbedingungen – denn nicht immer erfährt der Ethikunterricht die gewünschte Aufmerksamkeit von Institutionen, Fachkolleg/innen, Studierenden im Lehramt und nicht zuletzt von Schüler/innen. Dieser Ethiklehrertag möchte es sich jedochIn diesem Sinne beginnt der Ethiklehrertag am Vormittag mit einer Podiumsdiskussion, in der die Bedingungen und Möglichkeiten gegenwärtigen Ethikunterrichts auch gemeinsam mit den Teilnehmer/innen kritisch diskutiert werden sollen. Am Nachmittag laden dann verschiedene Workshops dazu ein, in einer ergebnisorientierten Perspektive (aber ohne Anspruch auf ‚per-fekte‘ Resultate) und gemeinsam innovative Unterrichtsideen sowie -konzepte zu erarbeiten und auszuprobieren. Eine kurze Präsentation dieser Ergebnisse wird den Ethiklehrertag beschließen.Neben den Kolleg/innen aus den Schulen sind insbesondere auch Studierende im Lehramt sowie Referendar/innen herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen!

Kosten: An- und Abreisekosten sowie Kosten für Verpflegung sind selbst zu tragen. Es wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben. Das Mittagessen wird in der Mensa auf dem Campus (gegenüber der Universitätsbibliothek) oder in anderen nahe gelegenen Lokalen in eigener Verantwortung eingenommen.

Programmablauf

Gebäude 22A – Hörsaal 2 (Volksbank Hörsaal)

ab 9.00 Uhr               Präsentation der Verlage im Foyer (mit Kaffeeversorgung)

10.00 Uhr                  Begrüßung (Dr. Falk Bornmüller / Dr. Arne Moritz)

10.15 Uhr                  Podiumsdiskussion

„Möglichkeiten für eine Verbesserung des Ethikunterrichts an den Schulen in Sachsen-Anhalt"

Moderation: Dr. Bornmüller

Podiumsteilnehmer:

Prof. Dr. Markus Tiedemann (Berlin) – Institut für Vergleichende Ethik, Fachdidaktik des Ethik- und Philosophieunterrichts an der FU Berlin

Dr. Ralf Schmidt (Halle/Saale) – Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), Fachbereich Schul- und Unterrichtsentwicklung

Jörg Riemer (Magdeburg) – Fachleiter am Staatlichen Seminar Magdeburg

Frank Dittrich (Dessau) - Fachreferent für das Fach Ethik

Susanne Röver (Burg) – Lehrerin für Wirtschaft und Ethik an der Berufsschule „Conrad Tack" in Burg

Jenny Nolting (Halle/Saale) – ehem. Lehramt-Studierende der MLU Halle/Wittenberg

11.30 Uhr                  Kaffeepause

11.45 Uhr                  Diskussion mit Fragen der Teilnehmer/innen

12.30 Uhr                  Mittagspause

Gebäude 22A – Räume 105, 110, 111, 112, 113

13.30 – 15.30 Uhr     parallel veranstaltete Workshops von:

Peter Kurtz - „Eine veränderte Leistungsbewertung - und das ganz ohne Tests" (Raum 105)

Arne Moritz - „Mehr Wirklichkeit! - Realbegegnungen im Ethikunterricht?" (Raum 110)

Jenny Nolting - „Zukunftswerkstatt: Praxis kommt vom Praktikum - was StudentInnen und LehrerInnen voneinander erwarten dürfen, sollen und können" (Raum 111)

Susanne Röver - „In 90 Minuten Ethikunterricht zur Handlungs-kompetenz!? - Chancen und Nebenwirkungen der Debatte" (Raum 112)

Markus Tiedemann - „Die Beschneidungsdebatte im Ethikunterricht. Methodische und inhaltliche Aufbereitung für die Klassen 8-10" (Raum 113)

Gebäude 22A – Hörsaal 2 (Volksbank Hörsaal)

15.45 Uhr - Abschließendes Plenum und kurze Präsentation der Workshop-Ergebnisse

gegen 16.30 Uhr - Verabschiedung und Ende des Ethiklehrertages

Bitte melden Sie sich bis zum 7. März 2013 verbindlich an. Verwenden Sie dazu den Anmeldeabschnitt des zum Download bereit gestellten PDF Dokuments.

Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt und wird unter der

WT 2013 – 064 – 31 LISA geführt. Die ggf. notwendige Freistellung ist von teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern selbst zu organisieren.

Einladung, Programm und Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.
XXV.pdf (86,4 KB)  vom 20.02.2013

Der Wert der Person / Die Werte der Person

XXIV. Ethiklehrertag

veranstaltet von Seminar für Philosophie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Institut für Philosophie, Otto von Guericke-Universität Magdeburg

27.9.2012, 10-17 Uhr

an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

!!!bitte beachten: ab 9 Uhr präsentieren 6 Schulbuchverlage Ihr Programm im 2. OG des Löwengebäudes; außerdem werden auch der Fachverband Ethik und der Fachverband Philosophie ihre Arbeit präsentieren!!!

Personen orientieren sich in ihrem Handeln an Werten. Und Personen besitzen selbst in besonderer Weise moralischen Wert. Diese beiden Annahmen sind für den Ethikunterricht von zentraler Bedeutung. Denn als eines der wesentlichen Ziele dieses Unterrichtsfachs gilt sein Beitrag zur Wertorientierung, wobei Achtung für den (unbedingten) moralischen Wert der Person als eine der wichtigsten Wertorientierungen verstanden wird, die der Ethikunterricht kultivieren soll.

Der XXIV. Ethiklehrertag thematisiert die Probleme, die hinter diesen gängigen Reden vom Wert der Person und den Werten der Person stehen. Denn nicht als scheinbare Selbstverständlichkeiten, sondern erst durch immer wieder neu ansetzende Reflexionen können die Ideen vom Wert der Person und den Werten der Person auf verantwortbare Weise Leitbilder bzw. Inhalte des Ethikunterrichts sein.

Unter anderem wird der Ethiklehrertag dabei folgende Fragen aufgreifen: Wie entstehen Wertorientierungen? Was bedeutet es, dass Werte subjektiv erfahren werden, aber nur in einer gemeinschaftlichen Sprache artikuliert werden können? Wie unterscheiden sich Normen und Werte in ihrer handlungsorientierenden Funktion? Wie ist das Verhältnis von praktischer Vernunft und moralischem Wert zu bestimmen? Inwiefern sind Anerkennung und Selbstachtung Haltungen, die den moralischen Wert der Person konkretisieren? Inwiefern gerät die ideale Vorstellung vom gleichen moralischen Wert aller Personen an Grenzen im Alltag unserer Gesellschaft? Inwiefern wird der Wert der Person im Vorbild verkörpert? Was sind Bedingungen dafür, dass Unterricht wertorientierend ist? Und: Was folgt aus diesen Überlegungen für die Didaktik des Ethikunterrichts?

Der Ethiklehrertag beginnt am Vormittag mit einer Podiumsdiskussion, auf der grundlegende Überlegungen zur Thematik vorgestellt und diskutiert werden, nicht zuletzt mit dem Publikum. Am Nachmittag werden diese Positionen in parallel stattfindenden Workshops vertieft. Die Workshops werden jeweils doppelt angeboten, sodass alle Teilnehmer/-innen zwei Workshops besuchen können.

Kosten: An- und Abreisekosten, sowie Kosten für Verpflegung sind selbst zu tragen. Es wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben. Das Mittagessen wird in der Mensa am Universitätsplatz oder in anderen nahe gelegenen Lokalen in eigener Regie eingenommen.

Anmeldeformular

Hier können Sie Programm und Anmeldeformular zum Ethiklehrertag 2012 als .pdf-Datei herunterladen.
Ethiklehrertag XXIV_ProgrammAnmeldung.pdf (20,4 KB)  vom 27.07.2012

Bitte melden Sie sich bis zum 14.9.2012 verbindlich an. Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt und wird unter der WT-Nr. 2012-400-54 LISA geführt. Die ggf. notwendige Freistellung ist von teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern selbst zu organisieren.

Programm

Löwengebäude, Universitätsplatz, HS 14 a/b

ab 9 Uhr Büchertische von 6 Schulbuchverlagen und Informationstisch des Fachverbands Philosophie / Fachverbands Ethik

10.00 Uhr

Begrüßung (Dr. Arne Moritz / Dr. Falk Bornmüller)

10.30 Uhr

Podiumsdiskussion: Der Wert der Person / die Werte der Person (Moderation: Dr. Arne Moritz – Impulsreferat: „Werte artikulieren – Charles Taylors implizite Didaktik")

Weitere Impulsreferate der Diskutanden:

Dr. Falk Bornmüller (Magdeburg), "Anerkennung und Selbstachtung" * Dr. Uta Eichler (Halle), "Der Wert der Person - zu Max Schelers Begriff des Vorbilds" * Dr. Thomas Hoffmann (Magdeburg), "Menschliche Personen und praktische Vernunft" * Peter Kurtz (Schulpforte), „Der Wert der Person als Thema und Prinzip desEthikunterrichts" * Prof. Dr. Robert Schnepf (Halle), „Probleme mit dem Wertbegriff"

12.00 Uhr

Fragen und Kommentare der Zuhörerinnen und Zuhörer

12.30 Uhr

Pause

Melanchthonianum, Universitätsplatz, HS C, HS D, HS E, HS F, HS G

13.30 Uhr

Workshops (Textarbeit/Diskussion) mit Falk Bornmüller, Uta Eichler, Thomas Hoffmann, Arne Moritz, Robert Schnepf (parallel)

15.00 Uhr

Pause

15.30 Uhr

Workshops (Textarbeit/Diskussion) mit Falk Bornmüller, Uta Eichler, Thomas Hoffmann, Arne Moritz, Robert Schnepf (parallel)

17.00 Uhr

Ende


Das Seminar für Philosophie lädt in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Philosophie e.V. und dem LISA Halle zu einem Vortrag mit anschließendem Rundgespräch ein:

StD Helmut Engels (Krefeld): Das Schreiben philosophischer Essays

Donnerstag, 17. November 2011 um 18h c.t.Im Seminarraum Schleiermacherstr.1, 06114 Halle

Herr Engels ist bewährter Referendarausbilder in Philosophie und „Praktischer Philosophie" in NRW und kann aus seiner reichen Erfahrung zum Essayschreiben motivieren, ohne die Schwierigkeiten des Schreibens und der Beurteilung zu verkennen.

Wir greifen damit auch das Anliegen der Unesco auf, die durch den Aufruf zum Welttag der Philosophie die Bedeutung unterstreichen will, die der Philosophie vor allem für die Bildung an Schulen und Universitäten zukommt. Die deutsche Gesellschaft für Philosophie unterstützt diesen Aufruf. – Der Fachverband Philosophie ruft auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler des Philosophie- und Ethik-Unterrichts zu einem Essay-Wettbewerb auf, dessen Erstplazierte zur Internationalen Philosophie-Olympiade eingeladen werden sowie zum Aufnahmeverfahren in die Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Nähere Informationen über   

Anmeldung zur Veranstaltung am 17.11.2011 erwünscht.

Lehrer/innen können sich auf dem üblichen Wege anmelden unter WT 2011-064-102 LISA

Im Anschluß findet am 17.11. ab 20h die Mitgliederversammlung des Fachverbandes Philosophie e.V. statt, zu der jede/r Interessierte herzlich willkommen ist.

Dr. Raupach-Strey,
Fachdidaktikerin und Vorsitzende des Fachverbandes Philosophie in Sachsen-Anhalt

Informationen zum Vortrag als .pdf
FV Phil Einladung 17.11.pdf (61,1 KB)  vom 24.10.2011


Das Seminar für Philosophie lädt in Zusammenarbeit mit dem LISA Halle Philosophie- und Ethik-Lehrer/innen aller Schulstufen herzlich ein zum

XXIII. Ethiklehrertag

Thema:  Utopien im Ethik- und Philosophie-Unterricht

Nicht von ungefähr sind Utopien ein Thema der Philosophie ebenso wie des Philosophie- und Ethik-Unterrichts, ist die Sehnsucht nach einer besseren als der real erfahrenen Welt doch ein uraltes Menschheitsthema. Was unterscheidet Utopien von Träumen, was von Illusionen? Was bedeutet die Kategorie „Möglichkeit"? Unter jeweils neuen oder anderen geschichtlichen und gesellschaftlichen Bedingungen entstehen immer wieder Entwürfe und Gegenentwürfe, so dass diesen auch eine notwendige kritische Funktion gegenüber gegenwärtigen Verhältnissen zukommt, in der problematische Entwicklungen in gesellschaftlichen, naturwissenschaftlich-technischen oder wirtschaftlichen Bereichen aufgezeigt werden. Inwieweit durch Utopien im Unterricht Maßstäbe bewusst gemacht werden können und ein Mobilisierungseffekt erreicht werden kann, ist zu diskutieren.

Literaturhinweis: Reclams Arbeitstexte Utopien

Zeit: Donnerstag, der 30.Juni 2011


Ort: Universität Halle, Hallischer Saal, Universitätsring 5

10.00 h Begrüßung Dr. Raupach-Strey, MLU

10.15 h Einstiegsreferat: Utopien – Hoffnungen zwischen Fiktion und Realität. Ein Gang durch die Philosophie-Geschichte, Referentin: Anja Seigert, Gymnasium Landsberg, Lehrbeauftragte an der MLU

11.15 h Vortrag: Ist Frieden eine Utopie?, Referent: Prof. Theodor Ebert (Berlin)

12.45 h - 14 h Mittagspause

14.00 h-15.30 h Arbeitsgruppen

Susanne Hildmann (Elisabeth-Gymnasium Halle): Thomas Morus' „Utopia" – die Behandlung eines Klassikers im Ethik-/Philosophie-Unterricht

Anja Seigert (Gymnasium Landsberg, Lehrbeauftragte MLU): "Gattaca" - Utopie oder Dystopie? Unterrichtsbeispiel zum Einsatz von Spielfilmen im Ethikunterricht

Pia Krüger (Studentin der MLU): Erziehung zu Frieden und Gewaltfreiheit

Studentische AG der MLU: Ein Unterrichtsvorschlag zu Gandhi

Dr. Raupach-Strey (MLU): Ernst Blochs Gedanke der konkreten Utopie

15.30 h Abschlussplenum

16.00 h Ende

Bitte melden Sie sich auf dem üblichen Wege an unter der Nr.: WT 2011-064-87 LISA

Rückfragen unter:   


Das Seminar für Philosophie in Zusammenarbeit mit dem LISA Halle lädt Sie herzlich ein zur

XXV. Universitäts-Fortbildung für Ethik- sowie Philosophie-Lehrer/innen aller Schulformen

Thema:  Der Umgang mit Heterogenität im Ethik- und Philosophie-Unterricht

Die Veranstaltung findet statt vom Fr 4.3.2011 – Sa 5.3.2011

Leucorea, Collegienstr. 62, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Heterogene, unterschiedliche „Kulturen" gehören in unterschiedlicher Weise und in unterschiedlichem Ausmaß zur heutigen Lebenswelt auch unserer Schüler/innen. Auf Dauer lassen sich die Augen davor nicht verschließen. Für den Ethik- und Philosophie-Unterricht stellt sich die Frage, wie diese Thematik bearbeitet werden kann. Einerseits wollen wir den einzelnen Schüler/innen, aber auch weltanschaulichen Gruppierungen gerecht werden, es gilt das Toleranz-Gebot und das Indoktrinations-Verbot, aber auch die Schwierigkeit, fremd erscheinende Denkweisen überhaupt zu verstehen. Insbesondere religiöse Denkweisen zu verstehen ist u.U. voraussetzungsvoll. Andererseits besteht auch die Notwendigkeit, eine gemeinsame Basis des Nachdenkens und des Zusammenlebens zu gewinnen. In diesem Spannungsfeld der Didaktik soll Orientierung gesucht werden.

Programm:

Freitag, 4.3.2011

10.30 h Begrüßung

10.45h - 12.15h   „Kontakt mit Fremden – Schüler werden aktiv" – Erfahrungsbericht eines Projekts zur interkulturellen Kompetenz (Jewa Weide, Quedlinburg)

13.30h – 15.00h Weltanschauungen – Religionen – Ideologien
Wie "neutral" kann der Ethik-Unterricht sein?
(Dr. Raupach-Strey, MLU Halle)

15.45 – 19.00 h Kulturelle Heterogenität als Herausforderung an die Philosophiedidaktik, mit Beispielen (StD Renate Schröder-Werle, Dortmund)

Samstag, 5.3.2011:

9.15 – 11.15 h Möglichkeiten der Kooperation zum Thema Toleranz
(Ines Selent, Blankenburg)

11.30 – 13.30 h Rundgespräch zum Tagungs-Thema; bitte auch eigene Vorschläge mitbringen
(Dr. Raupach-Strey, Renate Schröder-Werle, Ines Selent, Jewa Weide)

13.30-14.00 h Auswertung

Bitte melden Sie sich auf dem üblichen Dienstweg an unter der Nr. WT 2011-064-44 LISA. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie evtl. Textmaterial per Post (Bezahlung in Wittenberg).Verpflegung und Anreise sind selbst zu tragen, Übernachtungskosten ca. 15 Euro (mit Vorbehalt). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung möglichst umgehend, spätestens bis zum 1.3. und ggf. Rückfragen bitte an:

Dr. Raupach-Strey     Katrin Träger


Das Seminar für Philosophie bietet ab Wintersemester 2010/11 ein weiteres berufsbegleitendes Studienprogramm zur Weiterbildung von Ethiklehrerinnen und -lehrern an - weitere Informationen


Das Seminar für Philosophie lädt Philosophie- und Ethik-Lehrer/innen aller Schulstufen herzlich ein zum XXII. Ethiklehrertag

Thema: Das Leib-Seele Problem.

Klassische und moderne Lösungsansätze zu einem anthropologischen Grundproblem

Zeit: Donnerstag, der 24.Juni 2010
Ort: Universität Halle, Hallischer Saal, Universitätsring 5

10.00h Begrüßung Dr. Raupach-Strey
10.15h Vortrag: Das Leib-Seele-Problem. Klassische Positionen der Philosophie.
Referent: Prof. Johannes Hübner, MLU
Diskussion zum Vortrag
12.00h-13.00h Dr. Raupach-Strey: Plenumsdiskussion zu einer modernen Parabel

13h-14h Mittagspause

14.00h-15.30h Arbeitsgruppen
Prof. Ulrich Barth (MLU): Das Leib-Seele-Problem aus christlicher Sicht
Dr. Stefan Lang (MLU): Zeitgenössische philosophische Ansätze zum Leib-Seele-Problem
Pauline Scheidt (stud.phil. MLU): Das Leib-Seele-Problem bei Platon
Anja Seigert (Lehrerin, Lehrbeauftragte MLU): Unterrichtsvorschläge zum Thema: Leibkonzepte heutiger Jugendlicher
Dr. Raupach-Strey (MLU): Gesundheit und Krankheit als Thema gegenwärtiger Philosophinnen
15.30h Abschlussplenum
16h Ende

Bitte melden Sie sich auf dem üblichen Wege an unter der Nr.: WT 2010-064-85 LISA
Rückfragen unter:


berufsbegleitende Weiterbildung zur/zum Ethiklehrer/-in für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen, Sekundar/Förderschulen und Gymnasien in Sachsen-Anhalt ab dem Wintersemester 2009/10 - weitere Informationen


Das Seminar für Philosophie lädt Sie herzlich ein zur

XXIII. Universitäts-Fortbildung

Adressaten: Philosophie- sowie Ethik-Lehrer/innen aller Schulformen

Die Veranstaltung findet statt vom Freitag, d. 26.2.2010 – Samstag, d. 27.2.2010 in der Leucorea, Collegienstr. 62, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Thema:  Methodenkompetenz im Ethik/Philosophie-Unterricht
Philosophische Fundierung und praktische Anregungen

Der allgemeine Kompetenzdiskurs legt es nahe, in diesem Jahr einmal quer zu den Lernfeldern Methoden zum Thema machen. Dazu sollen philosophische Methoden zunächst fundiert betrachtet werden und allgemein von wissenschaftlichen Methoden einerseits und Unterrichtsmethoden andererseits unterschieden werden. Die didaktische Diskussion werden wir aufnehmen und den Anregungen von Rohbeck und Martens folgend philosophische Methoden auf ihr didaktisches Potential abklopfen. Am Nachmittag werden wir die beiden spezifisch philosophischen Methoden Hermeneutik und Dialog in unterrichtsmethodische Vorschläge transformieren. Schließlich bietet die Portfoliomethode eine Möglichkeit, unterschiedliche methodische Vorgehensweisen in einen Zusammenhang zu stellen und ihren wechselseitigen Einfluß zu diskutieren. Anschließend wollen wir die gegenwärtige Kompetenzorientierung in einen kritischen Diskurs einholen und wieder praktische Anregungen austauschen; für das Rundgespräch zum Abschluß sind Vorschläge aus Ihrer eigenen Werkstatt willkommen.

Programm:

Freitag, der 26. 2. 2010

10.15 h

Begrüßung

10.30 – 12.30h

Philosophische Methoden und ihr didaktisches Potential  (u.a. Rohbecks Initiative und Martens "Methodenschlange", mit praktischer Anwendung)

(Dr. Raupach-Strey, MLU Halle)

14.00 – 16.00h

Die Arbeit mit Texten – Vorstellung verschiedener Methoden

(Ines Selent, Blankenburg)

16.30 – 18.30 h

Gesprächsmöglichkeiten im Unterricht – mit Übungen

(Dr. Raupach-Strey, MLU Halle)

Samstag, der 27. 2.  2010

9.15 – 11.15 h

Die Portfoliomethode in Erprobung

(Ines Selent, Blankenburg)

11.30 – 13.30 h  

Rundgespräch: Kompetenzorientierung im Unterricht – Vor- und Nachteile, Schwierigkeiten, Erfahrungen

(Bitte eigene Vorschläge mitbringen!)

13.30 – 14.00 h

Auswertung

Bitte melden Sie sich auf dem üblichen Dienstweg an unter der Nr. WT 2010-064-59 LISA . Nach Anmeldung erhalten Sie Textmaterial per Post (Bezahlung in Wittenberg).Verpflegung und Anreise sind selbst zu tragen, Übernachtungskosten ca. 15 Euro (mit Vorbehalt). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung möglichst umgehend, spätestens bis zum 23.2. und ggf. Rückfragen bitte an:  

Dr. Gisela Raupach-Strey                  

                                                                                                                               


Das Institut für Philosophie lädt Sie herzlich ein zur XXI. Universitäts-Fortbildung

Thema: Was ist der Mensch? - Lernfeld IV in Theorie und Praxis

Adressaten: Philosophie- sowie Ethik-Lehrer/innen aller Schulformen

Die Veranstaltung findet statt vom Fr 27.2.2009 - Sa 28.2.2009
In der Leucorea, Collegienstr. 62, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Zum Abschluss unserer Fortbildungs-Reihe zu den Rahmenrichtlinien nehmen wir uns in diesem Jahr die Anthropologie (Lernfeld IV) vor. Die Frage nach dem, was der Mensch ist - was wir selber sind -, kann an vielen Stellen aufbrechen. Je nach situativem Kontext, aber auch je nach vermeintlich selbstverständlichen Vorannahmen werden unterschiedliche Antworten gegeben. Lässt sich die Vieldimensionalität des Mensch-Seins zu einem einheitlichen Menschenbild zusammenfassen? - Unter den vielfältigen inhaltlichen Aspekten wollen wir dieses Mal die Bedeutung der Arbeit für den Menschen in den Mittelpunkt stellen sowie die Veränderungen, die sie im Globalisierungsprozess nach sich zieht. - Zur Frage nach den unterrichtlichen Möglichkeiten in der Sekundarstufe I und II werden wir wieder praktische Anregungen austauschen; für das Rundgespräch am Ende sind Vorschläge aus Ihrer eigenen Werkstatt willkommen.

Programm:
Freitag, der 27.2.09

10.15 h Begrüßung
10.30 - 12.30h Literarischer Zugang zum Thema über Gedichte. Gedanken zur Vieldimen-sionalität des Menschen. Kann es ein einheitliches Menschenbild geben?
(Dr. Raupach-Strey, MLU Halle)

14.00 - 17.00h Mensch und Arbeit - Diskussion mit Bezugnahme auf Textmaterial:
(mit Pause) Arbeit und Spiel - Arbeit zwischen Natur und Geist - Arbeit im Tauschgeschäft - Arbeit in der technisierten Welt - Arbeitsverhältnisse, Arbeitsklima, Arbeitslosigkeit - Arbeit als unfreie Zeit? - unbezahlte Arbeit - Selbstverwirklichung/Anerkennung/Identität (Dr. Raupach-Strey, MLU Halle)

17.30 - 19.00 h "Globalisierung und Ethik - Der Mensch als handelndes und moralisches Wesen in einer sich stetig verändernden Welt" - Vorschlag für eine Unterrichtseinheit (Frank Dittrich, Dessau)

Samstag, der 28.2.09:
9.15 - 11.15 h Vorstellung einer Halbjahrsplanung zum Kurs „Was ist der Mensch?" (12.2)
incl. Methoden und Klausurbeispielen (Ines Selent, Blankenburg)

11.30 - 13.30 h Rundgespräch: Schwierigkeiten und Chancen des Unterrichts zum Lernfeld IV in der Sekundarstufe I und II (Bitte eigene Vorschläge mitbringen)
13.30-14.00 h Auswertung

Bitte melden Sie sich auf dem üblichen Dienstweg an unter der Nr. WT 2009-064-34 LISA . Nach Anmeldung erhalten Sie Textmaterial per Post (Bezahlung in Wittenberg).Verpflegung und Anreise sind selbst zu tragen, Übernachtungskosten ca. 15 Euro (mit Vorbehalt). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung möglichst umgehend, spätestens bis zum 25.2. und ggf. Rückfragen bitte an:
Dr. Raupach-Strey


Das Seminar für Philosophie lädt in Zusammenarbeit mit dem LISA Halle Philosophie- und Ethik-Lehrer/innen aller Schulstufen herzlich ein zum XX. Ethiklehrertag

Thema: „Philosophie im Bild - Bilder in der Philosophie"

Bilder sind ein unverzichtbarer und motivierender Bestandteil des Ethikunterrichts. Dabei besteht die Gefahr, sie unter Missachtung ihres ästhetischen Eigenwertes vorschnell für Unterrichtszwecke zu funktionalisieren. Bilder dienen der Seh-Erziehung und stellen ein wertvolles Reflexionspotential dar. In diesem Kurs sollen Gemälde(überwiegend moderne Kunst) und Karikaturen mit ethischer Relevanz bearbeitet werden sowie verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes im Unterricht vorgestellt werden. Die Referentin ist als Schulbuchautorin Pionierin der Bilddidaktik. – Wie immer soll der Ethiklehrertag auch dem informellen Erfahrungsaustausch dienen.

Zeit: Montag, der 24.11.2008
Ort: Universität Halle, Hallescher Saal, Universitätsring 5

Programm:

9.00 h Begrüßung: Dr. Raupach-Strey (MLU)

9.15 h Vortrag: Philosophie im Bild - Bilder in der Philosophie
Referentin: Dr. Gabriele Münnix (Düsseldorf/Münster)
Vortrag mit Bildbeispielen und Diskussion
Anleitung zum Vorgehen im Unterricht

12.15h Mittagspause

13.45h Arbeitsgruppen:
Gemeinsame Arbeit an verschiedenen Bildern

15.30h Abschlussplenum
16h Ende

Bitte melden Sie sich auf dem üblichen Wege an unter der Nr.: WT 2/08-060-15 LISA
Rückfragen unter:
gisela.raupach-strey@phil.uni-halle.de oder Katrin.Traeger@lisa.mk.sachsen-anhalt.de   


Das Seminar für Philosophie lädt in Zusammenarbeit mit dem LISA Halle
Philosophie- und Ethik-Lehrer/innen aller Schulstufen herzlich ein zum XIX. Ethiklehrertag

Thema: Toleranz im Ethik-Unterricht

In unserer gegenwärtigen, weltweit vernetzten und bislang als weitgehend säkularisiert betrachteten Welt kann offensichtlich keine Religion oder Weltanschauung einen Absolutheitsanspruch stellen. Vielmehr gilt es daran zu arbeiten, wie unterschiedliche Denkweisen, Kulturen und Religionen in einem demokratischen Rechtsrahmen nicht nur neben-, sondern auch miteinander leben können. Auch für den praktischen Umgang ist es wichtig, die theoretischen Hintergründe zu reflektieren und sich verschiedene Formen von Toleranz bewusst zu machen. Nach Gemeinsamkeiten ist dabei ebenso zu fragen wie nach Unterschieden, aber auch nach den Gründen für das als fremd Empfundene oder Aufgefaßte; schließlich darf die Frage nach der Grenze zwischen Tolerablem und Intolerablem nicht ausgeklammert werden. – Wie immer soll der Ethiklehrertag auch dem informellen Erfahrungsaustausch dienen.

Zeit: Donnerstag, der 12. Juli 2007
Ort: Universität Halle, Melanchthonianum HS XX, Universitätsplatz

10.00 h Begrüßung Prof. Kaufmann

10.15 h Vortrag: Toleranz und Demokratie Referent: Prof. Dr. Rainer Forst, Universität Frankfurt
Anschließend Plenumsdiskussion zum Vortrag

12.30 h Mittagspause

13.45 h Arbeitsgruppen
Frau Träger (LISA): Wie tolerant ist unsere Demokratie? (Erfahrungsübung)
Dr. Mai (Seminar für Philosophie):
Ein philosophischer Klassiker zum Toleranzbegriff: John Locke
Dr. Raupach-Strey (Seminar für Philosophie, evtl. zusammen mit Studierenden):
Grenzen der Toleranz – zur aktuellen Diskussion15.30h Abschlussplenum
16 h Ende

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Rückfragen unter:
 oder  


Das Institut für Philosophie lädt die Ethik-Lehrer/innen aller Schulstufen, die einen berufsbegleitenden Studien-gang Ethik absolviert haben, sowie alle Philosophie-Lehrer/innen und Studierende herzlich ein zur


XVIII. Universitäts-Fortbildung
zu dem Thema:

DAS GEDANKENEXPERIMENT IM UNTERRICHT

Referent: Studiendirektor Helmut Engels (Krefeld)

Kaum eine Erkenntnismethode ist spannender und fruchtbarer als das Gedankenexperiment. Es verbindet Phantasie mit Rationalität, Gefühl mit dem Denken, Offenheit mit Strenge. Daher hat es sich im Philosophie- und Ethikunterricht sowie beim Philosophieren mit Kindern in den letzten zehn Jahren einen festen Platz gesichert (allerdings wird es zuweilen mit bloßen Phantasiegebilden verwechselt). Auch in den Naturwissenschaften und in der Geschichtswissenschaft spielt es eine bedeutende Rolle.
An Beispielen aus Philosophie, Literatur, Film und Naturwissenschaft lässt sich zeigen, wie ein Gedankenexperiment aufgebaut ist und welche Funktionen es haben kann. Schon der bloße Nachvollzug vorgegebener Gedankenexperimente macht Vergnügen, wichtiger und lustvoller ist aber die selbständige Durchführung von Gedankenexperimenten auf der Grundlage vorgegebener Versuchsanordnungen und Experimentieranweisungen. Wer verstanden hat, mit welchen Verfahren die Experimentatoren arbeiten, kann dann auch selbst Gedankenexperimente entwerfen und durchführen.


Zeit: 22. Juni 2006      
Ort: Universität Halle, Hallescher Saal, Universitätsring 5


Programm:

9.00 h Begrüßung
9.15 h Einführung: -Versteckte Gedankenexperimente in Literatur und Film - Strukturmerkmale des Gedankenexperiments
10.00 h -10.40 h Gemeinsames Durchspielen von Gedankenexperimenten
11.00 h Zur Aufarbeitung von Gedankenexperimenten für den Unterricht: Referat. Anwendung auf Texte: Einzelarbeit
12.00 h -14.00 h Durchführung von Gedankenexperimenten auf der Grundlage gegebener Versuchsanordnungen: Gruppenarbeit. Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse im Plenum
14.15 h Didaktische Qualitätsstufen bei der Arbeit mit Gedankenexperimenten im Unterricht: Referat und Diskussion
14.40 h -15.00 h Die „Tricks“ der Experimentatoren: Verfahren zur Entwicklung von Gedankenexperimenten: Lektüre, Diskussion
15.20 h Erfinden von Gedankenexperimenten zur philosophisch relevanten Fragen: Einzel- oder Partnerarbeit
16.00 h Die heuristische Kraft des Gedankenexperiments und die Vielzahl möglicher Funktionen: Referat und Diskussion
16.30 h -17.00 h Auswertung und Abschluß

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Einsemestriger Fortbildungskurs (Ethik LA an Gymnasien und Sekundarschulen) im WS 2006/2007 am Institut für Philosophie

I. Für den einsemestrigen Fortbildungskurs sind 5 Kursplätze vorgesehen.

II. Angebot an Lehrveranstaltungen

1. Im Rahmen der Donnerstagsveranstaltungen soll den TeilnehmerInnen die Gelegenheit geboten werden, durch zwei selbstgewählte Veranstaltungen Lücken in den Kenntnissen zu schließen.
Zu wählen wäre hier einmal zwischen der VL von Herrn Prof. Kaufmann: Einführung in die Ethik,  Do 10-12 Uhr und den Seminaren
von Herrn Prof. Kaufmann: Fragen der Medizinethik
Herrn Thompson: Einführung in den Pragmatismus
Frau Dr. Eichler: Glückstheorien der Moderne
jeweils Do 12-14 Uhr im Melanchthonianum, Räume werden noch bekannt gegeben

2. Eine weitere Veranstaltung wird von Herrn Rudolph angeboten:
Spinozas Ethik, Buch I.
Do 16-18 Uhr
Burse zur Tulpe, Musikzimmer

3. Den erziehungswissenschaftlichen Teil (25% des Gesamtbudgets) übernimmt Frau Dr. Raupach-Strey unter folgendem Thema:
Intersubjektives und interreligiöses Lernen in einer pluralen und säkularen Welt
Do 12-14 Uhr
Schleiermacherstr., Seminarraum

4. Den didaktischen Teil (25% des gesamten Programms) führt ebenfalls Frau Dr. Raupach-Strey durch. Thema:
Die Arbeit mit den Rahmenrichtlinien (Themenfeld III) Was darf ich hoffen? Didaktische Aspekte der Metaphysik und Religionsphilosophie
Do 8-10 Uhr
Schleiermacherst, Seminarraum

Der Plan mit allen Donnerstagsveranstaltungen und den entsprechenden Kommentierungen ist ab Juli 2006 auf der Homepage des Institutes verfügbar.

Dr. Uta Eichler


Wir möchten Sie herzlich einladen zu einem


Lehrerfortbildungskurs am 16./17.9.2005 in der Leucorea (Wittenberg)

Thema:  Wenn Religion an Grenzen kommt ... –
Zu Grenzfragen der Religion im Ethik- und Philosophieunterricht


Adressaten: Philosophie- sowie Ethik-Lehrer/innen aller Schularten


Religiöse Deutungen und Deutungsmuster können in doppelter Weise an Grenzen kommen: zum einen auf der Phänomenebene in der Konfrontation mit Leid-bringender Wirklichkeitserfahrung und zum anderen auf der theoretischen Ebene in der Konfrontation mit dogmatischen Vertretern religiöser oder areligiöser Interpretationsmuster des Fundamentalismus. Mit beiden Bereichen, in denen jeweils Theorie und Praxis auch verzahnt sind, wollen wir uns befassen.
Der erste Fall negativer Erfahrungen ist Anlaß für die klassische „Theodizeefrage“ – der Rechtfertigung Gottes angesichts des Schlechten in der Welt - , die sich in modernem, säkularisierten Gewand zwar unter anderen Sprachformen, aber nicht weniger dringlich stellt. Je nachdem, ob das Schlechte kontingent und unverfügbar, oder vom Menschen zu verantworten ist, werden die möglichen Antworten anders ausfallen.
Der zweite Fall, die Unerbittlichkeit fundamentalistischen Denkens, das gewaltbereit ist und weder Offenheit, noch gar kritische Befragung zuläßt, macht den liberalen religiösen Menschen ebenso hilflos wie den areligösen. Auch hier soll nach Entstehung und Ursachen gefragt werden zur besseren Einschätzung, sodann aber auch nach Entgegnungsmöglichkeiten. – Schließlich stellt sich auch die Frage nach den Grenzen des Argumentierens angesichts von Leid-Erfahrungen.

Freitag, den 16.9.05

10.15 – 10.30 Uhr Kurseröffnung


10.30 – 11.30 Uhr Voltaire zum Erdbeben in Lissabon
Die Frage nach dem Sinn des Schlechten in der modernen Welt:
im Hinblick auf Natur- und Technik-Katastrophen, auf Krankheit, Hunger und Tod, auf Krieg, Gewalt, Folter, Vernichtungslager und Terror (Erfahrungsbezogener Einstieg)

11.45 – 12.30 Uhr Begriffsklärungen: das Böse – Übles – Schlechtes

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 - 15.00 Uhr Die klassische Behandlung der Theodizeefrage in der Philosophie
(Epikur, Leibniz u.a.) und ihre Argumentationsstruktur  

15.00 Uhr Kaffeepause

15.30 – 16.45 Uhr Muß Gott oder der Mensch gerechtfertigt werden? Vergangene und
gegenwärtige Gegenpositionen (Voltaire, Fritz Heinemann)

17.00 – 18.30 Uhr Erklärungen des Bösen im Christentum und in anderen Religionen
Drei Begründungsstrategien zur Erklärung des Bösen im monotheistischen Denkrahmen (Willi Oelmüller)
Wo war Gott in Auschwitz? (Hans Jonas‘ Gottesbild
)

18.30 Uhr  Abendessen

19.30 –21 Uhr Hilft Argumentieren im Umgang mit Leiden?
Mit einem Blick in die Literatur, insbes. bei Hio
b


Samstag, den 17.9.05

09.00 bis 10.00 Uhr Was ist Säkularisierung? – Characteristica der Moderne (Habermas)
10.15 – 11.30 Uhr Der klassische Fundamentalismusbegriff


11.45 - 12.30 Uhr Erscheinungsformen des Fundamentalismus in der gegenwärtigen
Welt

Mittagspause

14.00 –15.15 Uhr Spinoza: „Der Widerstreit zwischen dem natürlichen Licht der Vernunft und der Religion“15.30 – 16.45 Uhr „Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu
verlieren“ – Anregungen bei Hubert Schleichert

16.45 - 17.00 Uhr Abschluß

Bitte melden Sie sich auf dem üblichen Weg an unter WT- Nr. 2/05-060-03 LISA


Fachdidaktikerin


Das Institut für Philosophie lädt die Ethik-Lehrer/innen aller Schulstufen, die einen berufsbegleitenden Studiengang Ethik absolviert haben, sowie alle Philosophie-Lehrer/innen und Studierende  herzlich ein zum


XIII. Universitäts-Fortbildungstag für Ethik-Lehrer/innen.

Thema "Wie  hat die Physik unsere Weltsicht verändert?"

Albert Einsteins Entdeckung der Relativitätstheorie vor genau 100 Jahren ist Anlaß, sich genauer mit den Veränderungen des Weltbildes zu befassen, die durch die moderne Physik entstanden sind. Einsteins Forschungen haben sowohl in der Quantenphysik wie in der Auffassung von Raum und Zeit grundlegende, überkommene Denkweisen zur Disposition gestellt, die teilweise den Einzelwissenschaften vorausliegen. Diese Infragestellung hat zu neuen Denkweisen nicht nur im Verständnis des Wissenschaftlers von seiner Tätigkeit, sondern auch von seiner über das Fach hinausreichenden Verantwortung geführt.

Ort: Universität Halle, Melanchthonianum
Zeit: 14. Juli 2005

9.15 h - 10.45 h  Prof. G. Berg:
Einsteins bahnbrechende Entdeckungen -  Umsturz oder Vollendung des physikalischen Weltbildes ?
Vortrag + Diskussion

11 h -12.30 h   Prof. G. Berg:
Die Verantwortung des Naturwissenschaftlers in einer technisierten Welt      
Vortrag + Diskussion

Mittagspause

13.45 –15.45 h  drei bis vier Arbeitsgruppen mit didaktischen Fragestellungen
angefragt: Frau Stengele, Dr. Bartholomai, Dr. Raupach-Strey

16- 16.30h Schlußplenum

Bitte melden Sie sich auf dem üblichen Weg an unter WT-Nr. 2/05-200-07 LISA


Fachdidaktikerin

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